Bushido als Kampfkunst

Bushido als Sportart
Beim Bushido geht es nicht so sehr um den Kampf, als vielmehr um den Weg zum Ziel. In der sportlichen Auseinandersetzung ist der Gegner nicht als Feind zu betrachten. Er soll vielmehr als Freund gesehen werden, der es einem ermöglicht, seine eigenen Fähigkeiten zu erproben.
Ziel ist eine individuelle Entwicklung - ohne zwingende Vergleiche zu anderen. Daher sind Alter, Geschlecht und körperliche Voraussetzungen nicht bedeutend um Bushido auszuüben.

Bushido im Verein
Viele traditionelle Kampfsportvereine bieten in ihrem großen Angebot auch Bushido-Kurse an. Durch die teilweise sehr unterschiedliche Interpretation der Bushido-Philosophie gibt es allerdings keine anerkannten Regeln und Richtlinien. Dadurch sind deutschlandweit viel verschiedene Bushido-Vereine und Verbände entstanden.
Wer etwas mehr Wert auf den traditionellen Bushido-Sport und die Hintergründe legt, sollte sich an einer privaten Sportschule anmelden. Diese bieten meist auch die Möglichkeit von Trainingsreisen nach Asien, um tiefere Einblicke in die Philosophie und Lebensart zu erhalten.

Bushido Schulen und -vereine in Ihrer NähePraktische Ausübung und Ausbildung
Da nicht der Wettkampf im Vordergrund steht dient die praktische Ausübung dieser Kampfkunst der Weiterentwicklung des Geistes, der Verbesserung der Selbstdisziplin und der Erweiterung des individuellen Horizontes. Auch die Perfektionierung der Körperbeherrschung durch das Erlernen und Beherrschen des richtigen Fallens und die Kunst des waffenlosen Kampfes gehören dazu.
Leider vermischen sich die verschiedenen Kampfsport- und Kampfkunstarten aufgrund fehlender fachlicher Kenntnisse teilweise sehr.

Nur in qualifizierten Kursen wird nicht nur auf der sportlichen Basis ausgebildet, sondern auch in der Theorie. Im besten Fall umfasst dies auch die japanische Sprache, Schrift, Geschichte und Kultur der Samurai.